Aktuelles

Veröffentlicht am 23.11.2022

Kundencenter ist am 28.11.2022 ab 14:30 Uhr geschlossen

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Liebe Kunden,

bitte beachten Sie, dass aufgrund einer Betriebsversammlung unser Kundencenter am 28.11.2022 ab 14:30 Uhr geschlossen bleibt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Team vom HABNET Kundencenter

Veröffentlicht am 14.09.2022

Glasfaserausbau für die Region geht weiter voran - Wartmannsroth bekommt Glasfaser

In der Saale-Zeitung vom 13.09.2022 wird über unser aktuelles Projekt für den Glasfaserausbau in
Wartmannsroth infomiert.

Veröffentlicht am 25.04.2022

Glasfaser jetzt auch für Wolfmünster

!!Jetzt noch bis 31.05.2022 dabei sein und den Anschluss für die Zukunft sichern!!

Bei Fragen stehen wir im Kundencenter gern telefonisch unter 09732-902 227 zur Verfügung.

Veröffentlicht am 04.04.2022

Startschuss für den Baubeginn in WESTHEIM

Geplanter Baubeginn für den Glasfaserausbau in Westheim ist der 04.04.2022

!!Vielen Dank an alle Westheimer Bürger für die positive Resonanz und die zahlreichen Rückmeldungen!!

Veröffentlicht am 12.07.2021

Startschuss für Glasfaserausbau in Heßlar

Die Stadt Karlstadt hat sich entschlossen, unter Inanspruchnahme von Fördermitteln des
Freistaates Bayern ein hochmodernes Glasfasernetz bis in das Haus errichten zu lassen und
so die unzureichende Versorgung mit schnellem Internet entscheidend zu verbessern und
nachhaltig sicherzustellen.

Nach einem Ausschreibungsverfahren wird das neue Netz von der Stadtwerke Hammelburg
GmbH gebaut. Unter dem Markennamen HABNET - stehen im ausgebauten Gebiet bald Internet-
anschlüsse mit 50, 100, 400 oder sogar 1.000 Mbit/s zur Auswahl, immer inklusive Telefonanschluss,
auf Wunsch auch mit TV-Diensten.

Der initiale Startschuss fiel zum 1. Juli mit dem Beschluss des Kooperationsvertrages für die Ortschaft
Heßlar mit 140 betroffenen Haushalten, welche voraussichtlich in den nächsten 12 bis 14 Monaten an
das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen.

Die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hammelburg GmbH, Anja Binder übergibt dem Ersten
Bürgermeister der Stadt Karlstadt, Michael Hombach symbolisch zum Glasfaserausbau im Stadtteil
Heßlar, ein Stück Speedpipe (Mikrokabelrohrverbund).
Bild: Petra Simon

Insgesamt werden rund 18.736 Meter Mikrokabelrohrverbund zur Breitbandversorgung verlegt.
Wir hoffen die Bürgerinnen und Bürger aus Heßlar nutzen diese einmalige Chance und entscheiden
sich für einen Anschluss an das schnelle Netz der Zukunft mit HABNET.

Und das Beste: Alle Grundstückseigentümer, die bis zum geplanten Baubeginn am
31.07.2021 Ihr Einverständnis für die Erschließung Ihres Gebäudes durch die Stadtwerke
Hammelburg GmbH sowie einen unterzeichneten Antrag für Internet & Telefon abgeben,
erhalten den Anschluss an das Glasfasernetz kostenfrei.

Ihre Immobilie wird so nachhaltig zukunftsweisend ausgestattet und erfährt gleichzeitig
einen erheblichen Wertzuwachs, ganz ohne Eigenanteil. Machen Sie mit und sichern Sie sich
bereits heute beste Lebens- und Arbeitsbedingungen. Freuen Sie sich auf schnelles Internet
für Heßlar und nehmen Sie Ihre Chance auf einen Glasfaser-Anschluss wahr.

Veröffentlicht am 12.07.2021

HABNET plant Investionen in Breitbandausbau

Das Internet und die Digitalisierung spielt für nahezu alle Bereiche unseres Lebens eine immer wichtigere Rolle. Es verändert die Art wie wir Leben, Arbeiten und Lernen und die stabile Versorgung mit schnellem Internet wird immer bedeutsamer. Der rasche Austausch auch größerer Datenmengen ist für viele private Haushalte und Unternehmen mittlerweile unabdingbar geworden und ist Grundvoraussetzung für Homeoffice, Homeschooling oder Recherchen für Schule und Studium und viele private und geschäftliche Anwendungen. Eine gute Breitbandversorgung ist heute ein entscheidender Standortvorteil und damit enorm wichtig für die Zukunftsfähigkeit einer Region.

HABNET, der jüngste Geschäftsbereich der Stadtwerke Hammelburg GmbH hat sich entschlossen, die Haushalte vieler Ortschaften Mainfrankens in den nächsten Jahren mit höchsten Internet-Bandbreiten über Glasfaserleitungen bis ins Haus zu versorgen. Ihnen ermöglicht das neue Glasfasernetz dann Internetzugänge mit 1000 Mbit/s – ein Vielfaches der heute möglichen Bandbreite.

Die Stadtwerke Hammelburg investieren ab sofort in den Ausbau einer leistungsstarken, digitalen Infrastruktur. Die ersten Projekte befinden sich bereits in intensiver Planung und tatkräftiger Vorbereitung. Voraussetzung für die Ausführung eines Projektes ist jedoch, dass sich mindestens 50% der Haushalte in den betreffenden Gemeinden entschließen, einen Anschluss vorab zu buchen. Bei einer entsprechenden Resonanz in der Bevölkerung erfolgt der Ausbau kostenneutral.

Mit diesen eigenwirtschaftlich finanzierten Breitbandprojekten möchte die Stadtwerke Hammelburg GmbH signalisieren, dass sie auch zukünftig maßgeblich am regionalen Ausbau eines hochmodernen Glasfaser-Netzes beteiligt sein will. „Dadurch sollen insbesondere auch Ortschaften in unserer nahen Umgebung fit gemacht werden für das 21. Jahrhundert und unsere Kunden können endlich alle Vorzüge schnellen Internets uneingeschränkt bei sich zu Hause genießen“, so die Geschäftsführerin der Stadtwerke Hammelburg GmbH Frau Anja Binder.

Veröffentlicht am 08.07.2020

Stadtwerke Hammelburg - Breitbandsparte wächst

Wirtschaft regional
Stadtwerke Hammelburg: Breitband-Sparte wächst
Die Hammelburger Stadtwerke haben mittlerweile mehr Breitband- als Stromkunden. In Corona-Zeiten wird das Netz tagsüber rund 30 Prozent mehr genutzt.

Der 17-jährige Fabian Gröber (Mitte) absolviert bei den Hammelburger Stadtwerken eine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann. Hier schauen ihm Betriebsleiter Stephan Dausacker (links) und Geschäftsführerin Anja Binder (rechts) beim Konfigurieren eines Routers über die Schulter. Foto: Ralf Ruppert
Der 17-jährige Fabian Gröber (Mitte) absolviert bei den Hammelburger Stadtwerken eine Ausbildung zum IT-System-Kaufmann. Hier schauen ihm Betriebsleiter Stephan Dausacker (links) und Geschäftsführerin Anja Binder (rechts) beim Konfigurieren eines Routers über die Schulter. Foto: Ralf Ruppert

Am Anfang stand eine Idee. Als 2009 die Stadt Hammelburg eine Lösung suchte, Stadtteile wie Morlesau, Ochsenthal und Feuerthal ans schnelle Internet anzuschließen, gab die Telekom ein Angebot über zwei Millionen Euro ab. "Das können wir billiger und schneller", sagte Stephan Dausacker, damals als technischer Betriebsleiter der Stadtwerke vor allem für das Stromnetz der Kernstadt zuständig. Also gründeten die Stadtwerke die Sparte "Hab-Net" und bauten innerhalb von drei Monaten ihr erstes Netz auf. "Wir haben mit 200 Kunden angefangen", erinnert sich Dausacker. Elf Jahre später knackt Hab-Net gerade die 5000er Marke.

Mit ihrem Engagement waren die Hammelburger Stadtwerke Vorreiter. "Einige Stadtwerke fangen jetzt erst an", berichtet Anja Binder, Geschäftsführerin der Hammelburger Stadtwerke. In der Region sei Hab-Net der einzige Internet-Provider. Entsprechend groß ist das Einzugsgebiet: Die Hammelburger Stadtwerke haben Kunden bis hinter Gemünden, im Sinngrund, sämtliche Stadtteile von Arnstein und im gesamten Landkreis Bad Kissingen. Zehn Mitarbeiter hat die Breitband-Sparte mittlerweile, die Hälfte im Büro, die anderen als Techniker.
Fünf Mitarbeiter voll ausgelastet

"Wir sind jeden Tag beschäftigt, die fünf Mitarbeiter sind voll ausgelastet", berichtet Dausacker. Das Netz werde ständig ergänzt, die Kommunen würden die Stadtwerke ständig auffordern, bei Straßen-Erneuerungen Glasfaser mit zu verlegen. Aktuell baut Hab-Net zum Beispiel in Aura: in der Siedlung mit Glasfaser, im Altort durch die Vectoring-Technik mit Kupferkabeln. "Unser Geschäft sind die kleinen Ortschaften", sagt Dausacker. Seit einigen Jahren baue Hab-Net - wie aktuell in Aura - auch immer öfter eigenwirtschaftlich aus, also ohne staatliche Förder-Programme.

Während Hab-Net 2009 in Ochsenthal oder Morlesau noch Richtfunk-Antennen aufstellte und ein WLAN-Netz vor Ort installierte, setzt Dausacker mittlerweile voll auf Glasfaser. Etliche Schulen und Gewerbebetriebe hätten mittlerweile direkt Gigabit-Glasfaser-Anschlüsse. Die Verteiler seien mit 10 Gigabit pro Sekunde erschlossen, Hab-Net selbst hat laut Dausacker einen 100-Gigabit-Anschluss direkt nach Frankfurt.
Daten-Volumen ist angestiegen

Die Spitzenlast für die eigenen Kunden beziffert der Betriebsleiter auf rund zwölf Gigabit pro Sekunde. Das habe sich auch durch Home-Office und Home-Schooling in Corona-Zeiten nicht verändert. Allerdings sei das Daten-Volumen insgesamt gestiegen: "Tagsüber haben wir mindestens 30 Prozent mehr", fasst Dausacker die Auslastung des eigenen Netzes zusammen. Offensichtlich würden tagsüber unter anderem viel mehr Videos gestreamt. Genauer kann er es jedoch nicht auswerten: "Welche Seiten genau angeklickt werden, wissen wir nicht, das unterliegt natürlich dem Datenschutz." Die beliebtesten Verträge im Privatbereich seien der 50- und der 100-Megabit-Anschluss. 30 Megabit seien die Untergrenze, wenn die Kunden auch Videos und Fernsehen übers Internet schauen. "Sonst kann es schnell ruckeln bei mehreren Personen im Haushalt." Im Herbst will Hab-Net mit einem IP-TV-Angebot sogar ganz neue Wege gehen. Auch wirtschaftlich ist Geschäftsführerin Anja Binder zufrieden mit dem jüngsten Betriebszweig: "Wir verdienen mittlerweile daran", verweist die 46-Jährige darauf, dass Hab-Net im vergangenen Jahr rund 15 Prozent zu den Umsatzerlösen der Stadtwerke beitrug. Das sei nach der Strom- und der Gasversorgung die drittgrößte Einnahmequelle.
"Das war alles Neuland für uns"

Der Start 2009 habe Mut gekostet und sei langsam gegangen. "Die Leute haben uns das vielleicht auch nicht zugetraut, viele haben uns gar nicht gekannt", berichtet Dausacker. Der 61-Jährige ist eigentlich Elektromeister und musste sich in viele Bereiche auch selbst erst einarbeiten. "Das war alles Neuland für uns, wir mussten Pionierarbeit leisten", sagt er heute. Mittlerweile läuft es besser: Im vergangenen Jahr wuchs die Zahl der Kunden um mehr als zwölf Prozent auf 4698, der Umsatzerlös stieg sogar um rund 19 Prozent. Und im ersten Halbjahr 2020 wechselten bereits 297 Kunden. Ende Juni hatte Hab-Net also 4995 Kunden, in diesen Tagen wird die 5000er Marke übersprungen. Selbst einer der vier Auszubildenden der Stadtwerke ist bei Hab-Net eingestellt: Fabian Gröber aus Elfershausen ist im ersten Jahr seiner Ausbildung zum IT-System-Kaufmann.

Damit haben die Stadtwerke mittlerweile deutlich mehr Breitband- als Stromkunden: Die Tochtergesellschaft der Stadt betreibt lediglich das Stromnetz der Kernstadt, für die Stadtteile gibt es seit jeher Konzessionsverträge mit großen Netzbetreibern. Deshalb haben die Stadtwerke aktuell "nur" 3965 Strom-Kunden. Allerdings gebe es auch hier einen positiven Trend, weil die Stadtwerke auch elektrische Energie außerhalb der Kernstadt verkaufen dürfen. "Wir bewerben das nicht aktiv, aber durch Hab-Net nehmen uns viele als zuverlässigen Dienstleister war", berichtet Geschäftsführerin Anja Binder.

Artikel von Ralf Ruppert
Veröffentlicht in der Saale Zeitung am 08.07.2020

Veröffentlicht am 18.02.2020

Die Zukunft heißt Glasfaser

Gymnasium, Realschule und Saaletal-Schule haben jetzt Glasfaseranschlüsse. Die anderen acht Kreisschulen werden nach und nach an dieses Hochleistungsnetz angeschlossen.

Im Informatik-Unterricht am Hammelburger Frobenius-Gymnasium sollen die Schülerinnen und Schüler Spiele am Computer programmieren. Hannah Eckert und Joshua Sell (vorn) zeigen, was sie an kreativen Ideen drauf haben. Im Bild mit Landrat Thomas Bold. Foto: Isolde Krapf

Das digitale Zeitalter ist auch in den Schulen längst angebrochen. Künftig können beispielsweise die Hausaufgaben übers Internet gestellt werden. An digitalen Tafeln wird man im Biologieunterricht dreidimensionale Modelle betrachten, die die Funktionen des menschlichen Körpers anschaulich darstellen. Und wer Chemie liebt, wird begeistert sein über Experimente, die auf Videos gezeigt werden.

Die herkömmlichen kupferbasierten Anschlüsse reichen aber für die steigenden digitalen Anforderungen längst nicht mehr aus. Glasfaser heißt das große Zauberwort. Auch der Landkreis Bad Kissingen ist auf den Zug der Moderne aufgesprungen. Kaum war das Programm des Bayerischen Heimatministeriums aufgelegt, hatte sich der Kreis zur Förderung von Glasfaseranschlüssen angemeldet. Der Ausbau wird nun pro Schule mit 50 000 Euro gefördert. Der Bescheid ist längst da.
Bis zu 60 Wochen Wartezeit

Der Kreis hat inzwischen Glasfaseranschlüsse für alle Schulen bei verschiedenen Anbietern beauftragt. Mit aufgenommen sind auch die beiden Saaletal-Schulen in Hammelburg und Bad Kissingen, obwohl es für diese Einrichtungen keine Zuschüsse gibt, sagte Landrat Thomas Bold beim Pressetermin im Hammelburger Frobenius-Gymnasium. Der Landkreis wird aber als Sachaufwandsträger die Kosten voll übernehmen.

Die Anbieter seien offensichtlich derzeit komplett ausgebucht, so Bold weiter. Denn dort, wo die Telekom die Glasfaser in die Leerrohre einzieht, müsse man mit 60 Wochen bis zur Umsetzung des Auftrags rechnen. In Hammelburg ging das nun viel schneller, weil die Stadtwerke sich für den Auftrag interessierten. Nach einem ersten Klärungsgespräch Mitte Oktober 2019 habe man sich dort sofort an die Umsetzung gemacht, sagte Bold. Bereits im Januar 2020 konnten so die Breitbandanschlüsse an den drei Schulen in Betrieb genommen werden. Auch Anja Binder, Geschäfsführerin der Stadtwerke Hammelburg, war zum Pressetermin ins Gymnasium gekommen, um die Wichtigkeit dieses Auftrags für die Stadtwerke zu unterstreichen.

Als nächster Standort soll das neue Berufsbildungszentrum (BBZ) in Münnerstadt digital ausgestattet werden, damit der Schulbetrieb ab dem Schuljahr 2020/21 gewährleistet ist, sagte der für EDV-Ausstattungen im Landratsamt zuständige Stabsstellenleiter Jürgen Bischoff. Er wies auch darauf hin, dass man sich beim digitalen Ausbau zunächst auf einen Standort beziehen wolle und nicht alle gleichzeitig ausbauen könne. Die Glasfaseranschlüsse zu verlegen, ist das eine. Die Computerausstattung in den Klassenzimmern das andere. Für die Hammelburger Schulen sind insgesamt bereits 178 Tablets bestellt, von denen allein 50 im Sommer ins Frobenius-Gymnasium geliefert werden sollen. W-LAN ist bereits vorhanden. Die Tablets gewährleisten eine neue Art des Frontal-Unterrichts, sagte Stabsstellenleiter Bischoff. Der Lehrer müsse aber "Herr des Verfahrens" bleiben und den Unterricht steuern.

Jede Schule habe eigene Ziele, sagte der Schulleiter des Gymnasiums, Matthias Ludolph. Während man in Münnerstadt am Gymnasium inzwischen eine Tablet-Klasse eingerichtet hat, wollen die Hammelburger am Gymnasium einen anderen Weg gehen. "Wir wollen die Tablets als mobile Einheiten nutzen." Geplant seien neue Computerräume, in denen die Schüler diese Tablets nutzen.

Nachdem jetzt die Bandbreite am Gymnasium erhöht wurde, müsse die Computerausstattung angepasst werden. Zudem habe man einen Fortbildungsplan für die Lehrkräfte entwickelt, sagte Ludolph. Seiner Ansicht nach ist ein schrittweises Vorgehen bei der Einführung der neuen digitalen Technik im Schulhaus wichtig. "Es ist besser, wenn wir die Umstellung langsam vornehmen und die Leute mitnehmen."

Auch die Realschule hat beim Sachaufwandsträger Landkreis ein Konzept eingereicht. Das neue W-LAN funktioniere bereits einwandfrei, sagt Schulleiter Christian Buchner. Was in seiner Einrichtung gebraucht wird, sind vor allem Pulte für die technische Ausstattung.

In der Saaletal-Schule verhalte man sich, was die digitalen Neuerungen angeht, momentan wegen der Schülerschaft eher zurückhaltend, sagt Zweiter Konrektor Joachim Wehner. An der Einrichtung gebe es auch keine Fachlehrer, die das Thema speziell betreuen würden. "Wir wollen ebenfalls weg vom Computer hin zu mobilen Endgeräten." Die Frage sei auch, ob Tablets in den Klassen Sinn machten, denn die Geräte müssten auf die speziellen Bedürfnisse der Schüler ausgerichtet sein, so Wehner. Im Kreisetat waren für die elf Schulen jeweils 55 000 Euro je Schule für die Glasfaserausstattung eingestellt gewesen. Nachdem jetzt Angebote eingeholt und Aufträge vergeben wurden, sind die Kosten im Etat 2020 neu eingepreist worden. Für das Frobenius-Gymnasium wurden 21 500 Euro eingestellt (19 300 Euro Förderung). Die Jakob-Kaiser-Realschule hat 19 400 Euro im Ansatz (17 400 Euro Förderung). Für die Hammelburger Saaletal-Schule werden im Etat 35 700 Euro Kosten angenommen. Isolde Krapf

Autor: Redaktion Saale Zeitung
Veröffentlicht am 18. Februar 2020

Veröffentlicht am 05.02.2020

Langenprozelten - Viele Kunden gehen zu HABNET

Wer in Langenprozelten kein HAB-Net-Kunde ist, muss sich vorerst auch weiterhin mit relativ langsamen Internetgeschwindigkeiten zufriedengeben. Das war das Ergebnis einer Bestandsaufnahme im Hotel "Zum letzten Hieb" mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel, Vertretern der HAB-Net und der Deutschen Telekom sowie einigen Bürgern.

Bereits vor zwei Jahren hatten sich Bürger bei Rützel über zu langsames Internet in Langenprozelten beschwert. Kurz zuvor hatte HAB-Net, ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Hammelburg, den Gemündener Ortsteil im Vektoringverfahren ausgebaut und flächendeckend Geschwindigkeiten zwischen 30 und 100 Mbit/s angeboten. Missfallen erregte damals der Umstand, dass Kunden anderer Anbieter wie Telekom oder Vodafone von diesen Übertragungsraten nicht profitieren konnten. Gelöst werden sollte das Problem durch Kooperationsverträge des Netzbetreibers HAB-Net mit den anderen Internetanbietern zur Nutzung der bestehenden Leitungen. Zustandegekommen sind sie bislang nicht.
HAB-Net kann 660 Haushalte mit 100 Mbit/s versorgen

In Langenprozelten gibt es rund 860 Haushalte. Von diesen können laut HAB-Net-Geschäftsführerin Anja Binder derzeit etwa 660 mit bis zu 100 Mbit/s versorgt werden. Die Zahl der HAB-Net-Kunden stieg ihren Worten zufolge seit dem Jahr 2018 von damals 70 auf aktuell 200 an. Die Schule in Langenprozelten habe eine direkte Glasfaserverbindung.

Natürlich könne man sagen, wer schnelleres Internet wolle, solle eben zu HAB-Net wechseln, meinte Rützel. Dennoch bohrte er nach wegen einer eventuell möglichen Kooperation zwischen Netzbetreiber und anderen Anbietern. Dazu sagte HAB-Net-Betriebsleiter Stephan Dausacker, nach einem Gespräch über Kooperationsmöglichkeiten mit einem Telekom-Mitarbeiter habe man diesem im Dezember 2018 die entsprechenden Unterlagen geschickt. Allerdings habe man bis heute, trotz zwischenzeitlicher Erinnerung, nichts mehr gehört. Somit könne derzeit nur HAB-Net in Langenprozelten die volle Bandbreite anbieten.

Die genauen Hintergründe dazu kenne er nicht, sagte Thomas Weigand von der Deutschen Telekom. Aber er versicherte, dass die Führung der Telekom bestrebt sei, Kooperationen einzugehen – auch wenn dies nicht ganz einfach sei.
Rützel: "Nur Zusammenarbeit der Anbieter macht Sinn"

Laut Rützel gibt es Situationen wie aktuell in Langenprozelten tausendfach in Deutschland. Aus seiner Sicht mache nur eine Zusammenarbeit der verschiedenen Anbieter Sinn. Dies sah ein Bürger ähnlich; er forderte eine Lösung für Telekom-Kunden, und die nicht erst in zwei oder drei Jahren. Oder aber die Telekom solle es sagen, wenn sie an 200 Kunden nicht interessiert sei, dies wäre dann für ihn auch in Ordnung.

Zudem machte er darauf aufmerksam, dass für die Haushalte ab der Kirche in Richtung Lohr auch ein Wechsel zu HAB-Net nicht viel bringe, da auch deren Netz in diesem Bereich langsam sei. Wenn dies der Fall sei, müsse man sich die Sache einmal anschauen und probieren, ob mehr gehe, meinte dazu Dausacker.

Laut Weigand sind der Telekom in Langenprozelten derzeit die Hände gebunden, was einen weiteren Ausbau betrifft. Auch sei offen, wer bei einem neuen Förderprogramm zum Zuge komme. Eine große Chance, dass die Telekom in den nächsten Jahren in Langenprozelten schnelleres Internet bieten kann, sah er nicht, zumal es auch Jahre dauere, bis möglicherweise eine Kooperation zustandekomme.

Ein weiterer Bürger berichtete, er sei von der Telekom zu HAB-Net gewechselt, habe jetzt 50 Mbit/s und sei "top zufrieden".
Fehlende Planungsressourcen und Baufirmen

Ganz anders sah dies bei einem dritten Bürger aus, der nach eigenen Angaben Telekom-Kunde ist und nur 1,85 Mbit/s bekommt. Unzufrieden zeigte sich auch ein Unternehmer, dessen Betrieb im Langenprozeltener Gewerbegebiet angesiedelt ist; er bekomme nur vier Mbit/s und auch die Netzstabilität lasse zu wünschen übrig. Im Gewerbegebiet, so der Mann, sei dringender Bedarf vorhanden.

Laut Telekom-Mann Weigand darf die Stadt Gemünden das Gewerbegebiet nicht ausschreiben, weil dort ein Vodafone-Kabel in der Straße liege. Infrage komme für die dortigen Betriebe eventuell das Telekom-Programm "Mehr Breitband für mich"; allerdings könne dies relativ teuer werden. Der Unternehmer, der sich darüber bereits erkundigt hatte, machte deutlich, dass ihn das fast 30 000 Euro kosten würde. Wenn alle Betriebe im Gewerbegebiet mitmachten, würde es billiger, meinte Weigand; er sprach von rund 7500 Euro pro Betrieb.
Warum die Telekom Langenprozelten nicht selbst ausbaut

Wieso die Telekom Langenprozelten nicht eigenwirtschaftlich ausbaue, so wie es vor einigen Jahren einmal vorgesehen gewesen sei, wollte Rützel wissen. Dazu fehlten zum einen die Planungsressourcen und zum anderen die Baufirmen, so Telekom-Mann Weigand.

Rützel schätzte, dass vielleicht drei Viertel der Langenprozeltener mit ihren Internetgeschwindigkeiten zufrieden seien. Dennoch meinte er mit Blick auf die bislang nicht zustandegekommene Kooperation, man solle doch mal prüfen, ob man das in diesem Jahr nicht doch hinbekomme. "Es ist ein dickes Brett, aber wir sollten nicht in Resignation verfallen."

Main-Post Regional
Verfasser: Wolfgang Dehm

Veröffentlicht am 05.02.20

Schnelles Internet auch für Motten, Kothen und Speicherz

Schnelles Internet von Habnet jetzt auch für Höfe und Aussiedler

05.02.20 - Zusammen mit dem Technischen Leiter der Stadtwerke Hammelburg Stephan Dausacker konnte der Mottener Bürgermeister Jochen Vogel jetzt auch das Schnelle Internet für entlegene Standorte in Motten, Kothen und Speicherz offiziell in Betrieb nehmen. Nach nur 12-monatiger Bauzeit sind außenliegende Betriebe, Höfe und auch gemeindliche Anlagen wie Brunnen und Kläranlagen, die bisher nur über eine sehr schlechte oder gar keine Internetversorgung verfügten, über direkte Glasfaserleitungen von Habnet versorgt.

Mit der nun vorhandenen Anbindung sind in allen betroffenen Anwesen sogar Gigabit-Verbindungen möglich. „Ich bin froh, dass der Gemeinderat diese Entscheidung mitgetragen hat und über das entsprechende Förderprogramm der Bayerischen Staatsregierung auch für diese außenliegenden Standorte jetzt schnelles Internet verfügbar ist. Anders wäre dies über Jahre hinaus wahrscheinlich nicht möglich gewesen.“

Im Rahmen einer Ausschreibung im sogenannten „Höfeprogramm“ für schnelle Breitbandversorgung im ländlichen Raum hatten die Stadtwerke Hammelburg den Zuschlag erhalten und nun alle geforderten Anschlüsse direkt mit einer Glasfaserleitung an das Netz von Habnet angebunden. „Wir bauen in unserem Netz nur noch mit der zukunftsfähigen Glasfasertechnologie, die die alten Kupferleitungen nach und nach ersetzen wird“, so der Technische Leiter Stephan Dausacker.

Freuen können sich speziell die neu angeschlossenen Bürgerinnen und Bürger, für die es Dank der Förderung und der Weitsicht der gemeindlichen Entscheidungsträger von nun an sprichwörtlich heißt „Die Letzten werden die Ersten sein.“ (pm) +++

Osthessen -News
05.02.2020

Veröffentlicht am 20.01.2020

Ramsthal - Glasfaserkabel für die Aussiedler

Auf das Glasfaserkabel bis ins Haus warten die Ramsthaler Aussiedlerhof-Besitzer schon sehnsüchtig.

Auf das Glasfaserkabel bis ins Haus warten die Ramsthaler Aussiedlerhof-Besitzer schon sehnsüchtig. Jetzt brachten die Gemeinde Ramsthal und die Stadtwerke Hammelburg den Vertrag unter Dach und Fach. In zwei Wochen sollen die Arbeiten beginnen und in sechs bis acht Wochen abgeschlossen sein. Geschäftsführerin Anja Binder und Stephan Dausacker, Betriebsleiter der Stadtwerke Hammelburg GmbH besprachen noch einmal die Details mit Bürgermeister Alfred Gündling und unterschrieben dann den Vertrag. Die Deckungslücke aus dem Höfe-Programm beläuft sich auf 118 000 Euro, daran muss sich die Gemeinde mit 20 Prozent beteiligen. Die Unterschrift bedeute gleichzeitig den Startschuss für den Baustart, die Genehmigung für einen vorzeitigen Baubeginn liege vor. Technisch möglich seien dann sogar Gigabit-Anschlüsse und auch IP-TV sei in Planung. Dausacker bot Unterstützung auch bei Sanierungsmaßnahmen, dem Aufbau von Hot-Spots oder bei der Planung von Neubaugebieten. Bei den Ramsthaler Aussiedlern würden sechs Glasfaser-Anschlüsse realisiert, vorbereitet wird auch ein Anschluss für den in Planung befindlichen Solarpark unweit der Aussiedlerhöfe.

Bürgermeister Alfred Gündling (von links), Geschäftsführerin Anja Binder, Betriebsleiter Stephan Dausacker besprachen die Details. Foto: Hilmar Ruppert

Artikel: Hilmar Ruppert
Veröffentlicht in der Saale Zeitung am 20.01.2020

Veröffentlicht am 03.12.2019

Glasfaser für die Schulen

Glasfaser für die Schulen im Landkreis Bad Kissingen
Der Kreis investiert in den Ausbau des schnellen Internets. In Hammelburg klappt das früher, alle anderen Schulen müssen auf die Telekom warten.

In Sichtweite des Frobenius-Gymnasiums (im Hintergrund) ziehen Mitarbeiter der Hammelburger Stadtwerke Glasfaser-Leitungen ein. Die Schulen können die Gigabit-Anschlüsse bereits nutzen. Foto: Ralf Ruppert

Die Hammelburger Stadtwerke-Tochter HABNET hat gleich los gelegt: "Die Schulen sind uns natürlich wichtig, da wollen wir schnell reagieren", betont der technische Betriebsleiter Stephan Dausacker. Innerhalb von sechs Wochen nach dem Auftrag aus dem Landratsamt schickte er seine Mitarbeiter los. Der Auftrag sei vorgezogen worden, in der Adolf-Kolping-Straße wurden neue Glasfaser-Kabel in die Leerrohre eingezogen. Vorgesehen seien Anschlüsse mit einem Gigabit pro Sekunde als Übertragungsrate. "Wir könnten auch mehr anbieten", betont Dausacker jedoch, dass im Schulzentrum sogar noch Luft nach oben ist.

"In Hammelburg ging's überraschend schnell", berichtete auch Jürgen Bischoff im Kulturausschuss. Bischoff ist für die Informationstechnologie (IT) im Landratsamt zuständig. "Die Telekom hat Wartezeiten von mindestens 60 Wochen angekündigt", zieht er einen Vergleich. Und das sei noch gut, von Kollegen habe er gehört, dass bei aktuellen Neuaufträgen sogar von zwei Jahren Wartezeit die Rede sei. Die IT-Abteilung versuche deshalb an allen anderen Schulen im Landkreis, "das Maximale aus dem bestehenden Netz herauszuholen".

Kompletter Artikel: https://www.infranken.de/regional/bad-kissingen/glasfaser-fuer-die-schulen-im-landkreis-bad-kissingen;art211,4618244

Veröffentlicht am 13.05.2019

Glasfaserkooperation Frankenring gestartet

Der Breitbandausbau in Franken geht weiter voran / Treiber des Glasfaserausbau sind dabei insbesondere die lokalen Unternehmen
(lifePR) ( Schweinfurt, 09.05.19 )

An diesem Mittwoch starteten die Stadtwerke Schweinfurt mit ihrer Telekommunikationsgesellschaft RegioNet, die Stadtwerke Hammelburg sowie die Rockenstein AG aus Würzburg eine Kooperation zwischen ihren Glasfasernetzen. Hierdurch entsteht ein Glasfaserring – der sogenannte Frankenring – der die lokalen Glasfasernetze zwischen Würzburg, Schweinfurt und Hammelburg mit den De-CIX Knoten in Frankfurt verbindet.

Der Glasfaserring koppelt Franken in Lichtgeschwindigkeit mit dem größten Internetknoten der Welt. Dieses Infrastrukturprojekt, wird neben der Verfügbarkeit und einer immensen Erhöhung der Bandbreiten, auch eine Verbesserung der Geschwindigkeit bewirken. Datenpakete können in 2 Millisekunden nach Frankfurt übertragen werden. Zum Vergleich ein Wimpernschlag dauert 100 Millisekunden. Nur mit reinen Glasfaserverbindungen können innovative und moderne Dienste und Produkte wie Video- und Musikstreaming, Internet-TV, Smart Home, Smart City und Gaming zuverlässig und schnell zum Kunden gebracht werden. Auch sind die Glasfasernetze unabdingbar im 5G Netzausbau.

„Nach aktuellem Stand der Technik sind 100 Gigabit pro Sekunde keine Herausforderung. Dies bedeutet man könnte die Daten einer Standard Bluray-Disc in 4 Sekunden über die Leitung schicken“ sagt Sebastian Landgraf, Leiter Breitbandtechnik für die RegioNet Schweinfurt.

„Ich freue mich, dass wir durch den Frankenring unser Breitbandangebot in der Region weiter ausbauen können“ so Thomas Kästner, Geschäftsführer der Stadtwerke Schweinfurt und RegioNet Schweinfurt. „Als lokales Unternehmen sind wir in der Region verwurzelt und bauen seit Jahren nicht nur in den Gewerbegebieten wie im Schweinfurter Hafen oder am Hainig Glasfasernetze aus, sondern ermöglichen auch kostengünstige Gigabitanschlüsse für Privatkunden in der Region“ so Kästner weiter.

Ein weiter Vorteil der Kooperation zwischen den fränkischen Unternehmen ist, dass nun auch innerhalb des Glasfaserrings ein schneller Datenaustausch in Unterfranken gewährleistet ist. Damit bringt die RegioNet Schweinfurt z.B. ihr TV Produkt MainIPTV zu ihren Kunden.